Wer mit seinem Computer ins Internet gehen möchte verwendet Programme wie beispielsweise den Windows Explorer oder auch Mozilla Firefox. Einfach und schnell wird hier der Zugang ins Internet ermöglicht. Doch besonders auch in der heutigen Zeit wünschen sich die Menschen möglichst viel Mobilität, gerade was das Internet betrifft. Besonders mit den neueren Handymodellen ist es möglich auch von überall unterwegs im Internet zu surfen, die E-Mails abzurufen, die aktuellen Tätigkeiten zu twittern und Verabredungen mit Freunden via Internet abzumachen.
Gerade aus der Tatsache heraus, dass immer mehr Menschen das Internet per Handy nutzen, macht Mozilla jetzt mobil und ermöglicht Firefox genau für diese Geräte. Vorher war diese Software nur für den Computer erhältlich, nun gibt es diese auch als Version für das Mobiltelefon. Die Organisation hat sich jahrelang ausschließlich nur auf Internet-Software für Notebooks und Desktop-Rechner spezialisiert und damit sogar mehr User hinter sich versammeln können als es Microsoft mit ihrem Explorer geschafft hat. Jetzt reicht ihnen dieses alleine nicht mehr aus und wollen nun auch in die Branche des Mobil-Webs eindringen.
Entwicklung kommt sehr spät
Um die Firefox-Philosophie auch den Handy-Nutzern nahe zu bringen steht die Software Mozilla-Webbrowser for Mobile ab sofort zum Download bereit. Zwar mangelt es dem Unternehmen nicht an guten Ideen, jedoch lässt die Umsetzung zu wünschen übrig. Zudem kommt die Entwicklung dieser Software reichlich spät, da der norwegische Konkurrent Opera auf diesem Gebiet bereits seit längerer Zeit auf dem Markt ist. Deren Browser Opera-Mobile für das Handy wird sogar schon von einigen Handy-Herstellern ab Werk vorinstalliert und gilt als Alternative zu Microsofts Internet Explorer Mobil. Das Herunterladen ist kostenlos und auf der Homepage des Unternehmens möglich. Die Opera-Software ist besonders für Viel-Surfer eine sehr gute Alternative, da es Funktionen wie Tabbed Browsing, ein automatischer Abgleich des Lesezeichens zwischen Computer und Handy und eine integrierte Datenkomprimierung gibt.
Trotz dieser Software dümmpelt das Unternehmen Opera bei Marktanalysen noch immer auf den hinteren Plätzen, weit hinter Mozilla Firefox, herum. Besonders von Firefox haben sich bereits sehr viele Nutzer eine Handy-Version gewünscht. Jedoch hat die Entwicklung dieser Version sehr viel Zeit in Anspruch genommen und mehr als ein Jahr ist es her, dass es eine erste Vorabversion zu sehen gab. Erst am 29. Januar diesen Jahres wurde die finale Version freigegeben.
Einfaches Wechseln zwischen Handy und PC
Das Programm zeichnet sich besonders durch die weitgehend nicht sichtbaren Bedienelemente aus. Wenn die Seite fertig geladen hat und ein Stück weit nach unten gescrollt wurde, ist ausschließlich nur noch die Seite selber zu sehen. Automatisch wird die Adressleiste nach oben aus dem Blickfeld heraus verschoben, was zu einer optimalen Ausnutzung des doch begrenzten Platzes auf dem Bildschirm führt. Wenn die Seite leicht mit dem Finger nach rechts verschoben wird, so öffnet sich eine Übersicht mit den Tabs, die zur Zeit genutzt werden. Hier können auch neue angelegt werden. Wird die Seite mit dem Finger leicht nach links geschoben, dann erscheinen die Voreinstellungen, die Add-On Verwaltung und der Download-Manager.
Ausgestattet ist diese Firefox-Version ebenfalls mit einer neuen Weave-Sync-Funktion, die es dem User ermöglicht Passworte, Lesezeichen, Tabs und auch die History zwischen dem Mobiltelefon und dem Computer abgleichen zu können. Genau diese Funktion ist etwas, wonach die Benutzer suchen. Einfach und schnell zwischen Handy und Computer wechseln zu können, ohne dass dabei Daten verloren gehen.