Windows 7 – neu, sicher, sauber

29. Januar 2010 | Kategorie: Betriebssystem | Kommentar schreiben

Im Oktober des letzten Jahres kam der Nachfolger von Windows Vista an den Start. Das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft präsentiert sich neben optischer Neuerungen vor allem in puncto Sicherheit und Stabilität gründlich überarbeitet.

Zu den Mindestvoraussetzungen für das System, das auf den Namen “Windows 7” hört, zählen ein Gigabyte RAM für die 32-Bit Version beziehungsweise zwei Gigabyte Arbeitsspeicher für die 64-Bit Variante. Zudem werden mindestens 16 bis 20 Gigabyte freier Platz auf der Festplatte benötigt. Außerdem macht die Aero-Benutzeroberfläche eine 3D-fähige Grafikkarte erforderlich. Zu den Neuerungen in Windows 7 zählen die Superbar sowie die Funktionen Aero Peek, Aero Snap und Aero Shake, die die Verwaltung offener Tasks deutlich komfortabler machen.

Per einfachem Mouseover über ein Task-Symbol in der Superbar (so der Name der neuen Taskleiste) öffnet sich ein kleines Vorschaubild. Ein weiteres Mouseover über ein solches Vorschaubild bringt den jeweiligen Task in den Vordergrund und lässt alle übrigen offenen Tasks nur als durchsichtige Rahmen in Erscheinung treten. Aero Snap lässt Anwendungsfenster am Bildrand einrasten, wenn man diese per drag-and-drop dorthin bewegt. Mit der Funktion Aero Shake lassen sich alle Tasks minimieren, die aktuell nicht in Benutzung sind, dazu wird das Fenster mit der zu nutzenden Anwendung kurz per drag-and-drop hin und her bewegt, die anderen Tasks werden also quasi “abgeschüttelt” (engl. shake = schütteln).So hat man schnell und einfach nur ein einziges geöffnetes Fenster im Blick, ohne sich in den Fenstern anderer Anwendungen zu verirren.

Eine praktische Neuerung im Hinblick auf die Systemsicherheit ist die unterdrückte Autoplay-Funktion für ausführbare Anwendungen nach dem Anschließen von Wechseldatenträgern per USB. Auf diese Weise wird ein versehentliches Starten möglicherweise schädlicher Programme verhindert.Alles in Allem ist Windows 7 im Vergleich mit seinem Vorgänger wieder ein großes Stück Nutzerfreundlicher geworden. Nachdem neue Windows-Versionen in der Vergangenheit von Experten oftmals sehr skeptisch betrachtet wurden, fiel das Urteil der Fachleute über Windiws 7 überraschend einstimmig äußerst positiv aus.

Der Funktionsumfang ist abhängig von der jeweils verwendeten Edition, derer es insgesamt sechs verschiedene gibt. Während die Versionen “Starter” (unterstützt nur 32 Bit), “Home Basic” und “Home Premium” für den privaten Gebrauch entwickelt wurden, zielen die Ausgaben “Professional”, “Ultimate” und “Enterprise” auf den Unternehmensbereich.
“Home Premium”, welches die Hauptversion für den Markt der Heimanwender darstellt, ist als Vollversion im Microsoft Store für knapp 200 Euro erhältlich, die Upgrade Version setzt entweder ein bereits installiertes Windows XP oder Windows Vista voraus und schlägt mit nicht ganz 120 Euro zu Buche.

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