Über das Internet kann heute auch der kleinste Händler und Bastler ein Millionenpublikum erreichen. Doch wer im Internet etwas verkaufen will, muss nicht nur über die rechtliche Situation informiert sein, sondern auch einen eigenen Online Shop auf die Beine stellen.

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Trotz Smartphone-Apps, Blogs und Social Media: Wer im Internet geschäftlichen Erfolg haben will, kommt ohne eine gute eigene Website nicht aus. Man braucht dazu kein versierter Computerprogrammierer zu sein, obwohl es natürlich hilft, zumindest Grundkenntnisse in HTML und Grafikbearbeitung zu haben, um die eigene Seite selbst gestalten zu können.
Der erste Schritt: Die eigene Domain
In Deutschland tummeln sich zahlreiche Anbieter für komplette Webpakete auf dem Markt: Neulinge sollten darauf achten, dass die zukünftige Website ausreichend Platz bietet, um auf ihr nicht nur Texte, sondern auch Bilder und Videos unterzubringen. Für letztere gehen nämlich schnell etliche Megabyte drauf. Auch eine eigene Domain gehört dazu – das ist die Adresse unter der die Website zu erreichen sein wird, also so etwas wie http://www.mein-webladen.de und dazu mindestens eine Email-Adresse wie ich@mein-webladen.de unter der der Eigentümer und Webmaster zu erreichen ist. Gute Provider bieten heutzutage Baukästen an, mit denen die eigene Website ohne großen Aufwand und umfangreiche Kenntnisse mit Farben, Grafiken und Bildern gestaltet werden kann. Für einen kleinen Web-Shop genügt eine Startseite, die den Kunden willkommen heißt, ein Impressum und vielleicht eine “Über mich”-Seite. Darüber hinaus ist natürlich auch der Link zum eigentlichen Web-Shop erforderlich.
Online Shopping: Der Weg zum Erfolg
Um einen Web-Shop einzurichten, gibt es spezielle Software, die das Online Shopping möglich macht. Mit Hilfe der Software werden die angebotenen Produkte einzeln aufgelistet und mit Bild, Preis und Beschreibung versehen. Bei einem umfangreichen Angebot werden die Produkte in Kategorien unterteilt. Wer z.B. Bioprodukte vom eigenen Bauernhof vertreiben will, kann die selbst gekochten Marmeladensorten zu einer Kategorie zusammenfassen und selbstgebastelte Lavendelsäckchen, Kirschkernkissen und Topflappen zu einer anderen Kategorie. Das hilft dem Besucher der Website beim Stöbern.
Lohnt sich das denn überhaupt? So fragen viele. Online Shopping boomt und ein Ende des Booms ist nicht abzusehen. Für Kunden ist es viel bequemer, im Internet auf der Suche nach selbstgekochter Holundermarmelade zu gehen, die im Urlaub vor zwei Jahren so köstlich schmeckte, als in der Stadt zahlreiche Geschäfte abzuklappern. Und für den Bastler, Schneider, Goldschmied oder Hobbykoch ist es leichter, seine Produkte im Online Shop mit schönen Bildern und Texten zu präsentieren als jedes Wochenende auf dem Flohmarkt zu verbringen. Und solange alle rechtlichen Vorschriften beachtet werden, die den Verkauf von Waren über das Internet regeln, kann der eigene Web-Shop nicht nur ein netter Hinzuverdienst bedeuten, sondern vielleicht sogar der erste Schritt zur Verwirklichung des Lebenstraumes werden.