Computerkriminalität ist mittlerweile zum Alltag geworden und die meisten Experten sind sich sicher, dass in Zukunft sogar Feldzüge nur noch über den Cyberspace ausgetragen werden. Es herrscht Krieg im World Wide Web und Firmen, staatliche Institutionen und Privatpersonen sollten in der Lage sein, sich ausreichend zu wappnen. Die technischen Entwicklungen schreiten rasant voran und wer seinen Schutz nicht regelmäßig aktualisiert und sich über neue Maschen und/oder Schädlingssoftware informiert, der wird das mit ein wenig Pech schnell bereuen!
Was gibt es Neues auf dem Markt?
Die Angriffe der Hacker gestalten sich immer wieder neu und unerwartet. Sie schaffen es vermehrt, trotz hochgerüsteter Sicherheits-Software, in Computer einzudringen, Daten zu entwenden und erhebliche Schäden anzurichten. Die Zeichen der Zeit erkennend, gehen die Experten nun unkonventionelle Wege, um den Cyber-Kriminellen das Handwerk zu legen. So sollen nun zum Beispiel Lockvögel und Crashtests die virtuellen Türsteher signifikant verbessern. So, wie es momentan aussieht, ist den Schädlingen im Cyberspace mit einem herkömmlichen Virenscanner nicht mehr beizukommen. Jeden Tag kommen zwischen 50.000 und 60.000 neue Schadprogramme auf den Markt und richten erhebliche Schäden an. Das größte Problem ist die zeitnahe Prävention und die Entwicklung von Programmen, die selbstständig Lösungen finden können und schädliche Programme vielleicht auch dann erkennen, wenn sie noch gar nicht in der Datenmatrix vorhanden sind. Diese Entwicklung ist vermutlich ganz natürlich und geht Hand in Hand mit der rasanten Evolution der Internetwelt. Schon mehr als 13.000 infizierte Webseiten werden täglich ins Netz geladen. Gefährlich ist dabei vor allem die Tatsache, dass es sich bei den Hackern nicht mehr allein um Privatpersonen handelt, die scheinbar willkürlich Angriffe im Internet oder sonstigen Netzwerken begehen. Gerade für Unternehmen und öffentliche Institutionen sind das keine guten Nachrichten. Mittlerweile sind die meisten Angriffe sehr zielgerichtet und die Hacker werden immer häufiger von Hintermännern bezahlt, die ein wirtschaftliches oder persönliches Interesse am Schaden einer dritten Partei haben. Für das Jahr 2012 wurden noch weitaus mehr Angriffe prophezeit und selbst auf den Internetseiten von Detekteien wie apex-detektive.de finden sich in den Serviceleistungen mittlerweile auch dementsprechende Angebote, um zum Beispiel Industriespionage vorzubeugen.
Krieg im Internet
Das Gros der Experten erwartet in diesem Jahr eine Ausweitung der Angriffsziele auf Unternehmen aus der Energie-, Verkehrs-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Internet-Services und IT-Sicherheitsunternehmen. Man vermutet auch, dass Länder wie Russland und die USA mittlerweile auf diesem Sektor intensive Forschung betreiben, um für einen möglichen Cyber-Krieg gerüstet zu sein. Angriffe auf staatliche Webseiten oder Atomkraftwerke auf der ganzen Welt hat es schon gegeben.